Archiv für die Kategorie 'Weinblättchen'

Sep 23 2010

Parker-Alarm bei Aldi-Nord – 90 Punkte für den „Tempranillo 07“

Autor: . Abgelegt unter Weinblättchen

Weingut: Valsanzo
Anbaugebiet: Spanien, Castilla y León
Traube: Tempranillo
Farbe: Kirschrot
Aromen: Cassis, Brombeeren, Waldfrüchte, Veilchen
Alkoholgehalt: 12,3 Prozent
Restzucker:ca. 2,8 g / Liter
Säure: ca. 5 g / Liter
Gesamteindruck: Ein kräftiger und fruchtiger Tropfen, zurückhaltend in der Säure und mit markigen Tannine. Ein typischer Parker-Wein.

All jene, die ein Faible für die vom Wein-Papst Robert Parker empfohlenen Tröpfchen haben und in den nördlichen Regionen Deutschlands zu Hause sind, sollten jetzt einen kleinen Abstecher zum nächstgelegenen Aldi-Markt machen. Denn dort wartet ein Tempranillo Jahrgang 2007 auf sie, der 90 Punkte von Parker eingeheimst hat. Ganz unprätentiös harrt er dort unter nichtssagendem Label auf seine Käufer: TEMPRANILLO 07. alt="Tempranillo 07 von Aldi Der Tropfen stammt aus der Region Castilla y León im Norden Spaniens und wird von der Firma Valsanzo vermarktet. Das Unternehmen arbeitet im großen Stil mit verschiedenen Weingütern Spaniens zusammen. Den gemeinsamer Nenner der verschiedenen Weine bildet Firmenönologe Javier Rodriguez, der die Konzepte für den Ausbau liefert. Valsanzo-Weine, auf welchem Weinberg sie auch gewachsen sein mögen, sind also Javier Rodrigez Weine. Dieser Ansatz erlaubt dem Unternehmen eine Vermarktung in großem Stil und damit auch die Zusammenarbeit mit auf Masse setzenden Discountern wie Aldi. Der Tempranillo 07 wird dort für Euro 4,99 angeboten. Wer die Parker-Weine mag, die sich durch viel Frucht, wenig Säure und kräftige Tannine auszeichnen, wird auch diesen Wein genießen.

Lesetipp: Artikel über Robert Parker auf stern.de: Weinpapst auf der Anklagebank

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Aug 20 2010

Spätburgunder Weißherbst Kabinett. Geht nicht? Geht doch!

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Ballrechten-Dottinger Castellberg Spätburgunder Weißherbst 2009 – Hoffnungsschimmer für den Weißherbst

Weingut: Winzergenossenschaft Ballrechten-Dottingen eG
Anbaugebiet: Baden (Baden Württemberg)
Traube: Spätburgunder
Farbe: Rosé
Aromen: Erdbeere, Himbeere, Pfirsich, Limette
Alkoholgehalt: 12,3 Prozent
Restzucker: 25,9 g/l
Säure: 6,9 g/l
Gesamteindruck: Überzeugendes Konzept aus Restsüße, Fruchtaromen und kräftiger Säure.

Noch vor wenigen Jahren galt bekanntermaßen die Devise: Weintrinker, wird dir ein Weißherbst eingeschenkt, so lass alle Hoffnung fahren. Unmengen dieses klebrigen Zuckerwassers zirkulierten durch die Supermärkte und verdarben den guten Geschmack fast einer ganzen Nation. Wer sich von dem Trend zum Bollchenaroma beim Wein nicht korrumpieren ließ, der erlitt im Kontakt mit bestimmten Weinsorten ein kaum zu kurierendes Trauma. Der Spätburgunder Weißherbst gehörte oftmals zu den besonders üblen Vertretern seiner Art. Überhaupt war ja die Reputation des deutschen Weins unter Kennern bis in die achtziger Jahre hinein fast auf den Nullpunkt gesunken. Das wirkt teilweise bis heute nach. Es gibt immer noch Zeitgenossen, die statt zum guten Riesling etwa aus dem Rheingau lieber zum schlechten italienischen Frascati greifen. Was – nebenbei bemerkt – nicht heißen soll, dass jeder Frascati schlecht ist.
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Jul 20 2010

Der Preis des Weins: Wie viel muss guter Wein kosten?

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Mit fünf Euro ist jeder Wein bezahlt, habe ein Winzer ihm einmal verraten: Das erzählt ARD-Weinexperte Werner Eckert in einem auf YouTube zu sehenden Videobeitrag. Alles andere sei Marketing.

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Jul 20 2010

Rotwein kühlen: Gekühlter Rotwein für den Sommer

Autor: . Abgelegt unter Weinblättchen

Darf man Rotwein kühlen? Und wenn ja, wie lange?

Dieser Sommer mit seinen schweißtreibenden Rekordtemperaturen hat es in sich. Wohl denen, die sich einige Wochen Urlaub gönnen und an schattige Plätzchen in der Nähe kühler Gewässer zurückziehen können. Dann noch ein kaltes Getränk dazu und die Hitze ist auszuhalten.
Kaltes Getränk? Wie steht es eigentlich diesbezüglich um den Rotwein. Natürlich möchten die Freunde der roten Rebe auch bei 30 Grad im Schatten nicht auf ihren geliebten Schoppen verzichten. Aber selbst, wenn der Wein den ganzen Tag irgendwo an einem schattigen Plätzchen in der Wohnung gestanden hat, schmeckt er bei den derzeitigen tropischen Verhältnissen doch mitunter zu warm. Der Wein sollte also möglichst im Keller gelagert werden. Ist es auch da zu warm oder mag man den Tropfen jetzt gern einmal niedriger temperiert zu sich nehmen als im Normalfall – also deutlich unter 18 Grad –, so kann man ihn ausnahmsweise kurz im Kühlschrank lagern. Die Kollegen vom Online-Weinhandel Weinvorteil empfehlen, ihn eine Stunde vor dem Trinken dorthin, oder aber etwa 15 Minuten in das Gefrierfach zu legen. Für uns hat es sich bewährt, den Wein etwa 45 Minuten lang dem Kühlschrank zu überantworten, ihn dann herauszunehmen, zu öffnen und schließlich noch etwa eine Viertelstunde stehen zu lassen. Die leichten Temperaturschwankungen vor dem Trinken schaden dem Tröpfchen nichts. Ehrlich!
rotwein-kuhl.jpg

Zum Thema Rotwein-Trinktemperatur ebenfalls lesenswert: “Die ideale Temperatur für Rotwein – Rotwein besser leicht gekühlt” auf
www.rotwein-weisswein.at
ROTWEIN und WEISSWEIN – Der WeinBlog für Geniesser

“Rotwein muss auch kalt schmecken” findet Wein-Journalist Martin S. Lambeck. Sein Beitrag ist zu lesen auf WELT ONLINE

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Jul 05 2010

Spätburgunder Rosé 2009 von Fritz Keller bei Aldi-Nord

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Wie berichtet, präsentiert auch Aldi-Nord seit einiger Zeit badische Weine, die unter der Regie des Weinguts Fritz Keller ausgebaut und vermarktet werden. Gerade ist zeitig zum sich endlich einstellenden Sommer ein Spätburgunder Rosé, Jahrgang 2009, zu haben. Jedenfalls für jene, die sich jetzt schnellstens auf den Weg zu Aldi machen, denn sehr viel ist in den meisten Märkten schon nicht mehr übrig von dem Tropfen. Weinblättchen-Autor und Stamm-Connoisseur Klaus-Dieter Gleitze rät jedenfalls dringend zum Kauf: „Sensationell, einer der Besten, die ich je zechte.“
2009 Baden Roséwein, Edition Fritz Keller bei Aldi-Nord. Euro 4,99

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Jun 24 2010

Winzer Ulrich Franzen tödlich verunglückt!

Autor: . Abgelegt unter Weinblättchen

Weinreporter Mario Scheuermann hat am 22.06.2010 auf seinem Portal best-of-wine.com den tödlichen Unfall des renommierten Steillagen-Winzers Ulrich Franzen gemeldet:

Einer der renommiertesten deutschen Steillagen-Winzer ist heute auf tragische Weise tödlich verunglückt: Ulrich Franzen (54) aus Bremm an der Mosel. Der Unfall ereignete sich gegen Abend bei Spritzarbeiten in der Weinlage Kloster Stuben oberhalb der Klosterruine Stuben. Der Winzer kippte nach Angaben der Polizei mit seinem Schmalspurschlepper um, fiel unter den Traktor auf einen Weinbergspfahl – der ihn bis ins Herz durchbohrte. Rettungssanitäter versuchten vergeblich, den Verunglückten zu reanimieren. Ulrich Franzen bewirtschaftete mit seiner Frau Iris das acht Hektar grosse Weingut Reinhold Franzen. Seinem Engagement st es zu verdanken das mit dem Calmont in Bremm eine der steilsten Weinbergslagen Europas erhalten blieb. Seit anfang des Jahrhunders hat er die ursprünglich 112 Parzellen arrondiert, mit Riesling neu angelegt und durch den Bau einer Monorackbahn (eine Schweizer Einschienenzahnradbahn) sowie durch Klettersteige erschlossen. Die dort erzeugten Weine sind von höchster Qualität.

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Jun 11 2010

Zur WM: tätige Trinkersolidarität mit Südafrika

Autor: . Abgelegt unter Weinblättchen

Ein Beitrag von Klaus-Dieter Gleitze

Angeregt durch eine Empfehlung des Weinblättchen Master Mind griff ich neulich bei Aldi einen Franz Keller Riesling für moderate 5,99 Euro ab. Er ist wirklich exzellent und stand beim Aldi Markt meines Misstrauens wie der selige Klassenrüpel abseits, nicht bei den üblichen Aldi Winzerrebenschoppen für 0,99 Euro, und zwar in einer Ecke zwischen Kühltruhe und Schwimmflügeln.
Daneben standen zwei weitere Weiße, ein Vinho Verde und ein Chenin Blanc aus Südafrika, für jeweils 2,49 Euro. Potzdonner, dachte ich, das ist der Moment der tätigen Solidarität mit Südafrika und im Negativfall kann ich damit immer noch die Toilette scheuern.
Weit gefehlt. Der Mooiberg Chenin Blanc 2010(! – Südafrika halt) ist ein ordentlicher bis guter Tropfen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, und das heißt ja bei 2,49 schon was. Er ist etwas heller im Farbton und auf den ersten Schluck gefälliger als andere Chenins, die ich kenne. Chenin Blanc ist etwas sperriger im ersten Zugang als meinetwegen Chardonnays aus Übersee, wo einen oft in der ersten Ansprache gleich Opulenzaromen quasi überwältigen (wenn sie nicht völlig daneben sind). Ein zur Sommer WM notwendiger erfrischender, aber nicht rieslinghaft zwickender Säuregehalt des Mooiberg (noch nie gehört vorher) bei 12,5 Prozent Alk belebt und beflügelt. Dezentes fruchtiges Bouquet und eine Mischung aus Zitrone und Apfel runden das Ganze erfreulich ab. Natürlich kein Wein, vor dem man nach Genuss anbetend niederkniet, aber für den Preis eine rundum erfreulich Angelegenheit. Vor dem WM TV in der einen Hand den Chenin und mit der anderen Südafrika die Daumen drücken, dass es die Vorrunde übersteht, das ist tätige Solidarität, Trinkgenossen! (Ja, doch, auch Genossinnen! Hauptsache, es wird genossen.)
Fazit: Bei Aldi immer in die Klassenrüpel-Ecken gucken, da stehen die Besten. Das war früher auch mein Motto, ich kam aus der Ecke selten raus und hatte unter anderem in der Quarta legendäre 43 Einträge in einem Halbjahr im Klassenbuch. Ein gütiger Geist hat das Buch vor dem fälligen Elternsprechtag im hiesigen Maschsee versenkt und aus mir ist doch noch ein passabler Weinkenner geworden. Aber das ist eine andere Geschichte. Nunc est bidendum!
kdg, 06/10

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Mai 03 2010

Badischer Riesling von Fritz Keller bei Aldi Nord

Autor: . Abgelegt unter Allgemein,Weinblättchen

2009 Baden Riesling Edition Fritz Keller
Weingut: Fritz Keller
Anbaugebiet: Baden/Deutschland
Traube: Riesling
Farbe: Blassgelb bis gelb
Nase: Aprikose, etwas Stachelbeere
Gaumen: Zitrone, Orange, etwas Honig
Nachhall: Feige, Apfel
Alkoholgehalt: 12,5 Prozent
Gesamteindruck: Fruchtig, weich, milde Säure
Wie sich jetzt zeigt, war die Affäre zwischen dem badischen Weingut Fritz Keller und der Firma Aldi kein kurzes Abenteuer oder gar nur ein One-Wine-Stand. Vielmehr erweist sich das Ganze als eine recht dauerhafte Liaison, die, wenn wir richtig gezählt haben, inzwischen ins dritte Jahr geht. Nach Weiß- und Spätburgunder ist diesmal ein Riesling an der Reihe. Für Euro 5,99 ist er seit heute bei Aldi Nord zu erwerben. Wie schon in den Jahren zuvor wird Keller den Wein nicht auf den eigenen Weinbergen produziert haben. Der Mann macht das Konzept, liefert sein Knowhow in Produktion und Marketing und vor allem seinen Namen und lässt den Rebensaft von einer Vielzahl kleiner badischer Betriebe herstellen.

Nase rümpfen

So mancher Purist rümpft bei diesem Deal die Nase: Keller macht sich mit dem Billig-Diskounter Aldi gemein, entweder muss der Mann es nötig haben oder dem Kommerz verfallen sein; nach dem Motto, Masse statt Klasse. Aber schon der verstorbene Franz Keller, Vater des jetzigen Inhabers Fritz, hat sich wenig darum geschert, was die Leute so über ihn denken oder sagen. In Zeiten, als es auf den deutschen Weingütern noch Usus war, Süßes und Feinherbes zu produzieren, hat der Mann seinen Betrieb vollständig auf die Herstellung trockener Weine umgestellt. Mit Erfolg, wie wir heute wissen.

Vorsicht Aldi?

Aldi-Logo
Wer weiß, vielleicht ist ja demnächst auch Wein von anderen Spitzenwinzern bei Aldi oder Lidl zu haben. Statt die Nase zu rümpfen, hat Weinblättchen sie daher lieber ins Glas gesteckt und einmal selbst nachgerochen und geschmeckt, ob sich knapp sechs Euro für einen Aldi-Wein wirklich auch lohnen.

Nase ins Glas stecken

Im Glas zeigt sich der Riesling blassgelb bis gelb. Schon der erste Geruchseindruck ist frisch und fruchtig. Schnell lassen sich die Aromen von Aprikose und etwas Stachelbeere identifizieren. Am Gaumen appelliert der Wein an Zitrone, der sich wahrhaftig leichte Honignoten beigesellen. Im langen Nachhall hinterlässt dieses Tröpfchen deutliche Spuren von Feigen und Äpfeln. Wir haben es mit einem frischen und fruchtigen Wein zu tun, der 12,5 Prozent Alkohol in die virtuelle Waagschale wirft. Für einen Riesling wirkt diese Keller-Aldi Kreation mit ihrer milden Säure fast ein wenig zu zahm. Aber es ist auf jeden Fall ein Wein mit Charakter. Wer hier sechs Euro investieren will, macht nichts falsch. Es gibt für mehr Geld weitaus Schlechteres, auch im Fachhandel. Selten gibt indes für weniger Geld auch besseren Wein, aber den muss man schon sehr lange suchen oder regelmäßig das Weinblättchen lesen.
Aldi hin, Aldi her: Unser Gesamturteil lautet: gut. Kaufen!
Weitere Informationen zum Thema:
Interview mit Fritz Keller zum Thema Aldi – hier klicken!

Rülpsen im Theater” – Zeit-Online zum Thema Aldi-Wein vom Weingut Fritz Keller

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Apr 15 2010

Aus Österreich: Weintipps und Rezepte zum Spargel

Autor: . Abgelegt unter Weinblättchen

Schon wird auf Märkten, an kleinen Verkaufständen neben den nordeutschen Landstraßen und in den Supermärkten der erste Spargel angeboten. Also wird es auch langsam Zeit, den passenden Wein dafür auszusuchen. Bernhard Fiedler von Bernhard Fiedlers Weinblog weist bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass die Österreichische Weinmarketingservice Gesmbh (ÖWM) “eine nette Broschüre mit Rezepten und Weintipps produziert” hat. Wagen wir also einen Blick über die Alpen und lassen uns von dem interessanten Heftchen inspirieren, das es übrigens auch als PDF-Download gibt. Und wenn dann der erste Spargel auf unseren Tellern dampft, trinken wir natürlich einen österreichischen Wein dazu.

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Apr 03 2010

PR-Knigge für Weinproduzenten und Weinhandel

Autor: . Abgelegt unter Weinblättchen

Das Internet-Magazin Wein-Plus meldet:
7.03.2010

Neue Regeln für die Wein-Kommunikation

Die europäische Weinbranche hat neue Standards für die kommerzielle Kommunikation für Wein definiert, die sich unmissverständlich gegen einen übermäßigen oder missbräuchlichen Konsum von Wein beziehungsweise Sekt richten.

Die Standards orientieren sich an den Verhaltensregeln des Deutschen Werberats über die kommerzielle Kommunikation für alkoholhaltige Getränke. In elf Punkten verpflichten sich die Unternehmen unter anderem, dass durch kommerzielle Kommunikation Kinder oder Jugendliche nicht zum Trinken von Wein aufgefordert oder animiert werden dürfen. Es darf auch nicht der Eindruck erweckt werden, dass ein niedriger Alkoholgehalt von Wein missbräuchlichen Konsum verhindere oder dass Wein­konsum zur gesellschaftlichen Akzeptanz oder zum sozialen Erfolg nötig sei. Selbstverständlich ist auch jede werbliche Verbindung zum Weinkonsum im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz und während der Schwangerschaft untersagt.

Zum Glück sehen die Standards vor, dass redaktionelle Medieninhalte sowie allgemeine Informationen, die auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse aufklären, von den neuen Standards nicht betroffen sind – eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einer Demokratie.

Zuwiderhandlungen können als Verstöße gegen die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats geahndet und mit Sanktionen versehen werden. Jeder Verbraucher kann sich über Werbemaßnahmen beim Deutschen Werberat beschweren. (wf/Pressemitteilung)

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Mrz 25 2010

Bei trinkgut parkerts wieder: Zu Ostern einen 2007 Valtostao Legón Roble

Autor: . Abgelegt unter Weinblättchen

Weingut/Produzent: Valtostao
Jahrgang: 2007
Anbaugebiet: Spanien, Ribera del Duero
Traube: Tempranillo
Farbe: Kirschrot
Aromen: Kirsche, Brombeere, Schokolade, Vanille, Gewürze, Kräuter
Alkoholgehalt: 13,5 Prozent
Beschreibung:

„Legón, DO Ribera del Duero, Bodega Valtostao – 90 Parker-Punkte. Der DO-Bereich erstreckt sich entlang des Douro-Flusses inm nordspanischen Kastilien-León. Gekeltert zur Gänze aus Tempranillo-Trauben aus sehr alten Weingärten. Danach einmaßvoller Ausbau in kleinen Eichenfässern. Der Wein zeigt ein sehr vielschichtiges Aroma nach dunklem Steinobst und süßlichen Gewürzen zusammen mit zarten Noten von Zedern- oder Pinienholz. Ein mächtiger Wein, der lange am Gaumen hängen bleibt. Quelle – hier klicken!

Pünktlich zu Ostern hat der Getränkemarkt trinkgut noch einmal ein Angebot in die Weinregale gezaubert, mit dem die Firma laut Tobias Treppenhauer vom stern-blog Der Weinlakai im Dezember letzten Jahres schon einmal reüssierte. Für Euro 4,99 ist der 2007 Valtostao Legón Roble jetzt ein zweites Mal zu haben. „Die heutige Empfehlung ist trotz des Preises kein Wein, der in industrieller Weise hergestellt wurde“, schrieb Treppenhauer im Dezember letzten Jahres über den Tropfen.

“Ganz im Gegenteil: Der aus 100% Tempranillo bestehende Spanier wurde 6 Monate in französischer, amerikanischer und ungarischer Eiche gereift und seine Trauben stammen von über 35 Jahre alten Rebstöcken.
Es ist ein Wein auf den das Adjektiv “unkompliziert” besonders gut passt. Er ist fruchtig, aber nicht einfach, er ist geschmeidig, aber nicht flach. Der Wein macht enormen Spaß und hält auch einer etwas schwereren Weinhachtsküche stand. Mit anderen Worten: Der “Legón” ist ein wirklich guter Wein für unsagbar wenig Geld.“

Im Februar letzten Jahres hat der bekannte und renommierte Weinkritiker Robert Parker, der Wine-Advocate, den Tropfen mit 90 Punkten geadelt. Keine Ahnung wie es trinkgut immer wieder gelingt, solche Spitzenweine derart günstig zu präsentieren? Wer für Ostern noch einen guten Wein sucht, dem kann mit gutem Gewissen zum Kauf geraten werden. trinkgut bewirbt den Wein wieder mit einem 5 + 1 Angebot. Will heißen: Wer fünf Flaschen kauft, kriegt die sechste umsonst dazu. Besseren Wein für weniger Geld gibt es nicht!

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Mrz 23 2010

(Der Beitrag zur Weinrallye Nr. 31 – Thema Faszination Wein) Ich möchte Weintrinker sein

Autor: . Abgelegt unter Kultur,Weinblättchen

Weinrallye Nr. 31 – Faszination Wein

Irgendwann Ende der Siebziger des letzten Jahrhunderts erstand ich bei „zweitausendeins“ eine Langspielplatte des Liedermachers Franz Josef Degenhardt. Die darauf zu hörenden Aufnahmen stammten aus einer Zeit, als Degenhardt gerade von seiner Radikalrevoluzzerphase Abschied genommen und sich wieder den etwas banaleren Dingen jenseits der Weltrevolution zugewandt hatte. Natürlich gab er sich immer noch links und äußerst systemkritisch, versteht sich, aber doch ein bisschen subtiler im Gebaren. Subtilität hin, Subtilität her, wer Degenhard kennt, weiß, dass alle seine Lieder irgendwie einen programmatischen Charakter haben. Und so natürlich auch jenes mit dem Titel „Ich möchte Weintrinker sein“, das auf dieser Platte zu hören war.
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