Archiv für die Kategorie 'Trip & Travel'

Dez 28 2011

Winter an der Küste

Sturm an der Ostseeküste

Schild: Sorry we`re closed

Spätestens im Oktober, wenn die Tage merklich kürzer werden und die Temperaturen deutlich nach unten gehen, kehrt in den deutschen Ferienorten an der Nord- und Ostseeküste eine fast gespenstische Ruhe ein. Strand-Bars und Strand-Kioske, Kneipen, Souvenirläden und selbst Lebensmittelgeschäfte schließen für die nächsten Monate ihre Türen. Die Strände haben sich geleert. Kalter Wind wühlt die See auf, fegt über das Land, die gelben Gräser am Strand wiegen sich in seinen pfeifenden Böen. Der dunkle und von Wolken verhangende Himmel gewährt nur trübes Zwielicht, das alles in eine morbide Atmosphäre taucht. Sie beschwört eine Szenerie, die als Kulisse für Geschichten von Ende, Verlassenheit und Einsamkeit gemacht zu sein scheint. Die Orte wirken wie zu Geisterstädten mutierte Stätten ehemals quirliger Geschäftigkeit. Werbetafeln und Plastikbanner locken in bunten Bildern vor verschlossen Türen mit Coca Cola, Eiskrem, Fischbrötchen oder Döner. Jetzt dienen sie nur noch dem Sturm als Schlagwerk und Orgelpfeifen für seine winterlichen Symphonien.

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Mrz 19 2010

Winter auf Nordstrand I Goldrausch

Autor: . Abgelegt unter Trip & Travel

Abendliches Licht auf Nordstrand
Abendliches Winterlicht auf Nordstrand

Tief hängen die dunklen Wolken über der Küste. Brackige Gräben durchziehen das gelblich-braune Gras der Salzwiesen. Sie sind aus dem Schlick des Meeres entstanden und haben die Nordsee an manchen Stellen weit hinter den Deich zurückgedrängt. Das Auge verliert sich im Nebeldunst, der über Meer und Wiesen hängt und beides zu einer einzigen weiß-grauen Weite verschmilzt. Es ist Winter auf Nordstrand.
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Aug 03 2006

Mostar – Neuer Glanz nach dem Krieg

Autor: . Abgelegt unter Trip & Travel

Mostar Brücke
Der Schriftsteller Ivo Andric schwärmte einst vom goldglitzernden Licht in Mostar. Gut zehn Jahre nach dem Friedensschluss in Bosnien kommen wieder Touristen in die Stadt an der Neretva. Das Wahrzeichen, die alte Brücke aus dem 16. Jahrhundert, ist wieder aufgebaut, ebenso das Händlerviertel. Aber immer noch teilt eine unsichtbare Linie die Stadt.
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