Getäuscht, geimpft und gestorben!

Rund 80 Prozent der Bevölkerung im Alter über 18 Jahre ist mittlerweile (November 2021) gegen das Anfang 2020 in China aufgetauchte Corona-, respektive Sars Covid II Virus, behandelt worden. Die Vakzine basieren auf einer zuvor noch nie erfolgreich verwendeten RNA-Biotechnologie. Dabei wird den Betreffenden Nukleinsäure injiziert, genetische Botenstoffe, die die Zellen zur Produktion eines Virenbestandteils anregen sollen, um damit eine Immunantwort zu stimulieren. Ein herkömmlicher Totimpfstoff auf der Basis abgestorbener Viren ist noch nicht auf dem Markt.
Wie ist die (vorläufige) Bilanz der Impfkampagne?

Afghanistan: Scheitern auf der ganzen Linie

Nach gut 20 Jahren ist Afghanistan erneut in die Hände der islamischen Taliban-Miliz geraten, die dort nun das Kalifat ausruft. Knapp dreieinhalb Monate hat es nach nach dem Abzug der ausländichen Truppen gedauert, bis der Widerstand der militärisch hochgerüsteten, zahlenmäßig weit überlegenen und von NATO-Militärexperten ausgebildeten Regierungsarmee zusammengebrochen ist. Weitgehend kampflos haben die afghanischen Streitkräfte in vielen Fällen das Weite gesucht.

Hundetipps für Armutsbetroffene

Zusammen mit den beiden Schuppen 68-Aktivisten Klaus-Dieter Gleitze und Hermann Sievers habe ich für die Landesarmutskonferenz Niedersachsen an der NETZ, der Niedersächsischen Teilhabezeitung mitgewirkt.
In jeder Ausgabe gab es eine Rubrik „Tipps und Nützliches“, für die ich redaktionell zuständig war. Und was liegt da näher, die vielen Hundehalter unter den Armutsbetroffenen auch einmal darüber zu informieren, wie sie trotz sehr knapper Kasse am besten mit ihren vierbeinigen Freunden über die Runden kommen. Deswegen aktualisiere ich den letzten Beitrag an dieser Stelle. Voilà

Mein Sheppy!

Мein allerbester Satchmo, 14 Jahre lang warst Du mein bester Freund. In der ersten Zeit waren wir immer zusammen, Tag und Nacht. Du hast mich kaum aus den Augen gelassen, wenn ich am Schreibtisch saß und Artikel redigiert habe. Mit wachen Augen hast Du gewartet, bis es wieder losging mit Action und Übungen. Etwas mit Deinen Menschen zu tun, Neues zu lernen, dass ging Dir über alles. Du warst eben ein Real Shepherd.
Später hattest Du dann Deine Wochenend-Residenz bei mir auf dem Land. Manchmal haben wir lange Touren durch den Wald gemacht. Wir haben uns zwar nicht mehr jeden Tag gesehen – aber Du warst ein nicht wegzudenkender Teil meines Lebens.

„Mit ins Boot gesprungen“

Ein Bewohner aus einer ehemaligen Flüchtlingsnotunterkunft in Hannover erzählt über die Beweggründe und Umstände seiner Emigration

Tarek stammt aus Syrien. Er ist in einer kurdisch geprägten Region aufgewachsen, dort, wo Anfang des Jahres 2018 die türkische Armee einmarschierte. Tarek floh im Jahr 2011 vor dem Krieg in Türkei. Fünf Jahre hat er dort gelebt und Computertechnologie studiert. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich mit Jobs als Übersetzer für Türkisch und Arabisch. „Die Lebensumstände in der Türkei waren nicht besonders gut“, sagt Tarek. Und in den Jahren 2015 und 2016 seien alle auf der Durchreise nach Deutschland gewesen. „In Deutschland ist das Leben einfacher, dort gibt es Hilfen“, habe man ihm gesagt: „Da bin ich mit ins Boot gesprungen“. Ursprünglich wollte er sich nach seinem Studium in der Türkei eine Arbeit suchen.

Pepper Adams: Sie nannten ihn The Knife (Ein Musikerportrait)

Nur wenige Jazzmusiker haben sich an das Baritonsaxophon als Soloinstrument gewagt. Zu ihnen gehört Pepper Adams. Und Adams zählt zweifellos zu den besten Solisten, die der Jazz hervorgebracht hat.
Wenn Pepper Adams das Bariton-Saxophon spielte, war nichts mehr von der Mühe zu spüren, die es kostete, dieses Instrument zu beherrschen. „Wir nannten ihn das Messer“, hat der Bandleader Mel Lewis einmal über Pepper Adams gesagt, „denn sein Ton schnitt regelrecht in uns hinein. Und wenn er mit dem Spielen fertig war, hatte er uns alle auf unsere wahre Größe zurecht gestutzt.“
Adams bildete klanglich einen deutlichen Gegenpol zu seinem berühmteren Bariton-Kollegen Gerry Mulligan, dessen Ton immer auf eine dunstige aber vibratoarme Weise rein und oft fast klassisch konzertant wirkte. Völlig zu Unrecht stand Pepper Adams Zeit seines Lebens unter dem Schatten des etwa drei Jahre älteren Mulligan, der die ästhetischen Vorstellungen weißer Jazzfans aus dem Mittelstand besser traf.