Was Karl Marx mit Corona zu tun hat

Die Gefahr, die von dem seit zwei Jahren grassierenden Sars-Covid II Virus ausgeht, ist mit einer Sterblichkeit von etwa 0,2 Prozent überschaubar. Betroffen sind vor allem sehr alte und immungeschwächte Menschen. Trotzdem tun Politik und Medien so, als hätten wir es mit einem der gefährlichsten Killerviren seit Menschengedenken zu tun. Was steckt dahinter?

Kapitalismus in der Krise + Great Reset

Der Gründer und Leiter des Weltwirtschaft-Forums, Klaus Schwab, spricht von der Chance eines Great Resets, eines großen Umbruchs, den das Virus biete. Klaus Schwab darf als Stimme der Reichen und Mächtigen dieser Welt verstanden werden. Und das sind heute nicht mehr in erster Linie die Kohle und Stahlbosse, sondern die führenden Unternehmen der IT und Internetbranche wie Microsoft, Google, Facebook und Apple sowie die großen Kapitalverwaltungsgesellschaften. Das marktwirtschaftlich-kapitalistische System, dass die Basis ihrer Macht bildet, befindet sich indes in einer tiefen Krise und stand bereits mehrmals in den letzten Jahrzehnten kurz vor dem Kollaps.

Kasino-Kapitalismus

Dabei ist der aufgeblähte Finanzmarkt, der sogenannte Kasino-Kapitalismus, nicht, wie manche glauben, die Ursache dieser Krise, sondern lediglich das Symptom. Um zu verstehen, woran unser System krankt, können wir einen Blick auf die Analysen werfen, die Karl Marx in seinem Hauptwerk „Das Kapital“ erarbeitet hat. Um die ökonomischen Analysen von Marx zu würdigen, muss man kein Marxist sein, wie inzwischen auch von zeitgenössischen Wirtschaftsfachleuten eingeräumt wird.

Profitraten

Marx hat das, wie er es nannte, „Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate“ entdeckt. Es besagt: Je mehr der Anteil menschlicher Arbeit im Produktionsprozess zugunsten des Anteils von Maschinen und automatisierten Produktionsverfahren abnimmt, desto mehr nimmt auch der Anteil der Rendite im Verhältnis zum eingesetzten Kapitalaufwand ab. Dieses Problem machte der Wirtschaft seit den 1970er Jahren, als zu den zunehmend weniger aufnahmefähigen Märkten auch noch die Verteuerung der Energiepreise in der sogenannten Ölkrise hinzutrat, immer mehr zu schaffen. Den Ausweg suchten Wirtschaft und Politik in der Deregulierung der Finanzmärkte. Mit dem Erfolg, dass heute ein aufgeblähtes und von der Realwirtschaft weitgehend entkoppeltes Finanzsystem entstanden ist, das kurz vor dem Kollaps steht und die Gefahr einer Hyperinflation immer weiter anwachsen lässt.

Sinologisierung der Gesellschaft

Um da einigermaßen heil hinaus zu kommen, benötigen die Mächtigen dieser Welt vor allem eins: Kontrolle. Und wie die funktioniert und sich auch noch gut mit einem kontrollierten Kapitalismus vereinbaren lässt, macht inzwischen niemand besser vor als China. Klaus Schwabs „Great Reset“, zu dem er die Corona-Pandmie nutzen will, ist die Einrichtung eines umfassenden Überwachungs- und Kontrollsystems nach weitgehend chinesischem Vorbild, man könnte auch sagen, eine Sinologisierung der Gesellschaft. Das, was wir derzeit sehen, die Außerkraftsetzung von Grund- und Freiheitsrechten, die Errichtung eines Zwangsimpfregimes und die weitgehende Gleichschaltung der Medien, dient diesem Zweck. Davor sollte man sich fürchten, nicht vor einem Grippevirus. Nochmal zurück zu Marx: Er und seine Epigonen vom Schlage Lenins, Stalins und Mao wollten eine Erziehungsdiktatur zur Abschaffung des Kapitalismus errichten. Das hat Millionen Menschen das Leben gekostet. Den Kapitalismus gibt es immer noch. Jetzt sollen die erziehungsdiktatorischen Mittel, die die Kommunisten in die Welt gesetzt haben, dazu genutzt werden, den Kapitalismus zu retten. Welche Ironie der Geschichte!

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