Corona: Impf-Glück versus Impf-Wirklichkeit

Befördert durch Politiker wie Karl Lauterbach spukt bei vielen Menschen immer noch die Vorstellung im Kopf herum, 90 Prozent aller schwer an Corona Erkrankten seien Ungeimpfte. Das entspricht jedoch keineswegs der Realität. Ein israelischer Klinikchef sagt gar: „Der Impfstoff ist völlig ohne Bedeutung“.


„Zum Glück bin ich geimpft“, entfährt es Lucy, die sich gerade von einer Corona-Infektion erholt hat. Einige Tage lag sie mit Fieber darnieder, anschließend fühlte sie sich noch gut eine Woche sehr geschwächt. Danach ging es schnell aufwärts. Sie ist sich sicher, dass es sie ohne Impfung sehr viel schlimmer getroffen hätte.

Immer mehr Geboosterte erkranken an Corona

Immer mehr Geimpfte und Geboosterte erkranken derzeit an Corona. Und wie, um sich selbst davon zu überzeugen, dass die Impfung trotzdem richtig ist, meinen die meisten, immerhin hätte die Impfung sie vor einem schweren Verlauf bewahrt. 90 Prozent der schwer an Corona erkrankten Patienten in den Krankenhäusern seien doch ungeimpft, sagt Lucy. Und deshalb müsse man sich unbedingt gegen Corona impfen lassen, um das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu bewahren.

Oft wiederholt, trotzdem falsch

Impfen, um das Gesundheitssystem vor der Überlastung zu schützen, so lautet auch das Mantra, das von Medien und Politik, allen voran vom Gesundheitsminister und Impf-Recken Karl Lauterbach, schon seit Monaten ständig wiederholt wird. Und was ständig wiederholt wird, wird auch von vielen geglaubt. Und trotzdem ist es falsch. Im Winter waren laut RKI-Erhebung weit mehr als die Hälfte der Krankenhaus-Neuaufnahmen mit Covid 19 ungeimpft.
Inzwischen holen die Geimpften und Geboosterten deutlich auf. Lag im Winter der Anteil Geboosteter unter dem Covid Patienten auf Intensivstationen bei rund sechs Prozent, ist er inzwischen schon fast auf 40 Prozent gewachsen. Außerdem weißt der ostdeutsche TV-Sender mdr darauf hin, dass die Zahlen der RKI-Wochenberichte kaum noch repräsentativ sind.

Datenlage des RKI unklar

„Das RKI nutzt für seine Berechnungen der Impfeffektivität die sogenannten IfSG-Daten. IfSG steht für Infektionsschutzgesetz, es sind also die Zahlen, die die Gesundheitsämter erfassen und ans RKI übermitteln. Seit Einsetzen der Omikron-Welle kommen die Gesundheitsämter aber offenbar nicht mehr mit der Erfassung und Übermittlung hinterher.“ (…) "Für den Zeitraum vom 31.01.2022 bis 27.02.2022 (KW 05 - KW 08/2022) wurde der Impfstatus von 5.252 COVID-19-ITS-Aufnahmen berichtet, das entspricht etwa 81,4 % der für diesen Zeitraum übermittelten Fälle (6.454). 34,3 % (1.803 Fälle) aller COVID-19-Neuaufnahmen mit bekanntem Impfstatus waren ungeimpft. Rund 11 % (579 Fälle) wiesen einen unvollständigen Immunschutz auf (Genesen ohne Impfung oder Teil-Immunisierung). 54,6 % (2.870 Fälle) hatten einen vollständigen Impfschutz (Grundimmunisierung oder Booster), der Anteil mit Boosterimpfung lag dabei bei ca. 31,9 % (1.675 Fälle). (…) Aus Daten, die man ebenfalls beim RKI finden kann (… ) wird aber deutlich, wie viele Fälle der jeweiligen Art in diesem Vier-Wochen-Zeitraum tatsächlich schon erfasst sind. Nämlich 33.186 Hospitalisierungsfälle, 6.454 Fälle auf Intensivstation und 2.930 Todesfälle. Das heißt, in der Impfdurchbruch-Tabelle taucht nur ein geringer Anteil aller wirklichen Fälle auf, bei den Intensivstationsfällen sind es derzeit nicht einmal fünf Prozent.“
Die Datenlage ist mithin unklar, fest steht allerdings: Die Anzahl Geimpfter und Geboosteter unter den Corona-Fällen nimmt zu und im Prinzip müsste spätestens jetzt jedem klar werden: Mit der Impfung lässt sich das Sars Covid 2 Virus nicht aus der Welt schaffen.
Der Leiter des der Corona-Station des israelischen Ichilov-Krankenhauses, Yaakov Jerris, sagt sogar, dass der Impfstoff überhaupt keine Bedeutung für die Verhinderung schwerer Erkrankungen habe. Laut israelnationalnews.com sagte Jerris: „
Sie haben mindestens drei Injektionen erhalten. Zwischen siebzig und achtzig Prozent der schweren Fälle sind geimpft. Der Impfstoff hat also keine Bedeutung für schwere Erkrankungen, weshalb nur zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent unserer Patienten ungeimpft sind.

Die Anzahl der Covid-19 Patienten auf deutschen Intensivstationen beträgt derzeit knapp 10 Prozent. Rund 2300 Fälle sind es insgesamt. Die höchste Auslastung gab es im Dezember 2020 mit rund 5700 Fällen. Auch zu diesem Zeitpunkt stand das Gesundheitswesen aufgrund der Corona-Pandemie nicht vor dem Zusammenbruch, die Notfallreserve musste zu keinem Zeitpunkt in Anspruch genommen werden. Intensivbetten Statistik
Derzeit sehen wir zwar immer noch hohe „Fallzahlen“, aber eine stark rückläufige Zahl schwerer Fälle. Das Argument einer Überlastung des Gesundheitswesens für die weitere Aufrechterhaltung von Grundrechte einschränkenden Maßnahmen oder gar für die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht ist mithin nicht haltbar.
Um Gesundheit geht es bei all dem jedenfalls nicht mehr!

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