Achim Beinsen: Politik + Kultur

The World Behind: Geschichten – Analysen – Rezensionen

Satchmo

Mein Sheppy!

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Мein allerbester Satchmo, 14 Jahre lang warst Du mein bester Freund. In der ersten Zeit waren wir immer zusammen, Tag und Nacht. Du hast mich kaum aus den Augen gelassen, wenn ich am Schreibtisch saß und Artikel redigiert habe. Mit wachen Augen hast Du gewartet, bis es wieder losging mit Action und Übungen. Etwas mit Deinen Menschen zu tun, Neues zu lernen, dass ging Dir über alles. Du warst eben ein Real Shepherd. Später hattest Du dann Deine Wochenend-Residenz bei mir auf dem Land. Manchmal haben wir lange Touren durch den Wald gemacht. Wir haben uns zwar nicht mehr jeden Tag gesehen – aber Du warst ein nicht wegzudenkender Teil meines Lebens. Mit Deinem Charme hast Du alle Menschen für Dich eingenommen und bezaubert. Du warst die „coole Socke“, immer ausgeglichen und immer auf Ausgleich bedacht. Bosheit bist Du mit Freundlichkeit begegnet. Du wolltest immer dafür sorgen, dass sich alle vertragen. Du warst so so ein richtiger vierbeiniger Peacekeeper! Mit Deinem blauen Magic-Eye, Deiner Schönheit und Deiner Klugheit hast Du alle begeistert. Du warst ein ganz außergewöhnlicher Hund Bester Satchmo, du hast mir erst gezeigt, was für besondere und einzigartige „Persönlichkeiten“ auch unsere Mit-Geschöpfe sein können. Ich bin Christ und daher der Überzeugung, dass der Mensch die von Gott gewollte Krone der Schöpfung ist. Aber Hunde, die engsten Begleiter der Menschen, sind zumindest ihre Adjudanten! Deshalb kommt auch ihnen eine besondere Bedeutung in der Schöpfung zu, das habe ich durch dich gelernt! Und darum hast du auch bestimmt einen besonderen Platz im Himmel. Ich hatte eine tolle Zeit mit Dir und Du hoffentlich mit mir auch. Wir haben beide viel voneinander gelernt. Ich vermisse Dich so! Jetzt musstest Du uns ausgerechnet an Ostern verlassen. Aber Ostern gibt uns eine Hoffnung, die auch Dich mit einschließt. Denn: „Darum wartet die ganze Schöpfung sehnsüchtig und voller Hoffnung auf den Tag, an dem Gott seine Kinder in diese Herrlichkeit aufnimmt. 20 Ohne eigenes Verschulden sind alle Geschöpfe der Vergänglichkeit ausgeliefert, weil Gott es so bestimmt hat. Aber er hat ihnen die Hoffnung gegeben, 21 dass sie zusammen mit den Kindern Gottes einmal von Tod und Vergänglichkeit erlöst und zu einem neuen, herrlichen Leben befreit werden (Römer 8, 19-23).“ Also lebe wohl im Hundeparadies. Und vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder, drüben auf der anderen Seite!   Satchmo

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