Achim Beinsen: Politik + Kultur

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Bier trifft Wein – Gipfel in Davos

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Wein und Bier Im schweizerischen Davos, dort, wo sich sonst jährlich die Mächtigen dieser Welt zum Weltwirtschaftsforum treffen, diskutierte man im Februar einmal nicht über Politik und Ökonomie, sondern über Wein und Bier. Rüdiger Rouss, Präsident des WORLD BEER & DRINKS FORUMS, hatte zu seiner Bündener Talkrunde geladen. Was die beiden wohl populärsten alkoholhaltigen Getränke verbinden könne, wollte der umtriebige Marketingmann in Sachen Trinkkultur von seinen bier- und weinkundigen Gesprächspartnern wissen. Statt immer nur mit ihren Produktionsmengen zu punkten, sollten Bierbrauer, den Weinherstellern gleich, vielmehr die unverwechselbaren Identitäten ihres Produkts kultivieren und einen größeren Wert auf Vielfalt legen, warf der Weinkritiker Stuart Pigott in die Debatte. Umgekehrt könnten sich die Weinproduzenten von den deutschen Bierproduzenten eine Scheibe in Sachen Reinheitsgebot abschneiden. Viel zu wenig werde in der Öffentlichkeit herausgestellt, welch strengen Kriterien die Weinherstellung in Europa etwa im Vergleich zu den Überseeweinen unterliege. Vielleicht habe der Wein einen zu elitären Ruf und könne durch eine am Bier orientierte Imageangleichung mehr Kunden gewinnen, gab einer der Mitdiskutanten zu bedenken. Wein im Maß, sozusagen. Am Ende einigten sich die anwesenden Gastronomen darauf, daheim in ihren Lokalitäten zukünftig ein mehrgängiges Menü mit jeweils verschiedenen Biersorten pro Gang anzubieten. Erfahrungsberichte von Nachahmern unter den Lesern des Weinblättchens werden gern entgegen genommen. Quelle: Mercurio

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