Monatsarchiv für Februar 2013

Feb 25 2013

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Wolf in Großburgwedel?

Abgelegt unter Neues aus Canidistan

Liebe hund-um-hannover.de Besucher: Ich gestehe, ich habe diesen Internetauftritt in den letzten Monaten sträflich vernachlässigt. Sorry und Dank an alle, die trotzdem hin und wieder vorbei geschaut haben. Jetzt soll es aber wirklich öfter mal wieder Neues aus Canidistan geben. Und hier auch gleich der neuste Knaller: Streift ein Wolf durch die Region Hannover? Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) vom 21.02.2013 berichtet, behaupten drei Autofahrer unabhängig voneinander, Meister Isegrim letzte Woche im Stadtgebiet von Großburgwedel gesichtet zu haben. Zwar konnte wegen des Tauwetters keine sichere Fährte entdeckt werden. Der Chef der örtlichen Jägerschaft, Hegeringleiter Walter Heuer, hält es aber für möglich, dass einer der Wölfe, die auf dem Truppenübungsplatz Bergen gesichtet worden sind, den Weg bis nach Großburgwedel zurückgelegt hat. In Bergen hat ein Wolfspaar vor einigen Monaten nachweislich Nachwuchs bekommen, und der wird langsam flügge. So könnte der eine oder andere mit eigenen Familiengründungsambitionen durchaus auf die Wanderschaft gegangen sein. Die HAZ schreibt:

“Vom großen Laufpensum der Wölfe ist auch Expertin Britta Habbe überzeugt. Ganz Deutschland liege mittlerweile im Streifgebiet; man könne einem jungen Wanderwolf „überall und jederzeit in Deutschland begegnen“, hatte die Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen im September bei einer Informationsveranstaltung in Isernhagen gesagt. Von den Sichtungen in Burgwedel hat die Biologin am Mittwoch erfahren, sich allerdings nicht dort umgesehen.”

Die niedersächsische Wolfsexpertin Britta Habbe wertet alle eingehenden Wolfssichtungen aus. Sie rät allen den Großburgwedelern dazu, Ruhe zu bewahren. Der vermeintliche Wolf könnte auch einfach ein stiften gegangener Husky gewesen sein.

Wölfe sind
Cooler Wolf
ziemlich cool,
süß,
Zwei kleine Wölfe
und wollen doch nur spielen!
Kleiner Wolf und Mensch

Allerdings, ob der Wolf das weiß? Wer einen sieht, sollte lieber ruhig aber bestimmt seines Weges gehen. Einen wilden Wolf zu knutschen, ist nicht nachahmenswert. Wolfssichtungen können direkt an Dr. rer. nat. Britta Habbe, Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft, gemeldet werden:
e-Mail, Telefon 0511/5304318, mobil 0179/9075166

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