Monatsarchiv für Februar 2012

Feb 23 2012

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Neue Hoffnung für Truppi-Fans?

Ein Jogger sollte zahlen, weil er auf dem Truppenübungsplatz Langenhagen/Bothfeld/Isernhagen nicht auf, sondern neben der Schotterpiste gelaufen war. Seit etwa eineinhalb Jahren schreibt die Bundeswehr vor, dass man das Gelände nur auf den sogenannten befestigen Wegen betreten darf. Aber was ist eigentlich ein befestigter Weg? Das Amtsgericht Hannover hat jedenfalls der Klage des Joggers stattgegeben. Interessant daher auch für Gassi-Geher: Die Bundeswehr will zunächst erst einmal von Bußgeldern in vergleichbaren Fällen absehen.


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Feb 13 2012

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Auf der "Jagd und Hund" beworben: Sadistisches Jagdvergnügen in Kanada

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In diesem Beitrag geht es zwar nicht unmittelbar um Hunde, trotzdem gehört er meiner Meinung nach hierher. Und nicht nur deshalb, weil es wieder einmal Verwerfliches von der Messe mit dem Titel “Jagd und Hund” zu vermelden gibt:
Ich frage mich bei verschiedenen Gelegenheiten, warum normal denkende und empfindende Menschen Spaß daran haben, Tiere – Säugetiere zumal – einfach des vermeintlichen „Kicks“ wegen umzubringen. Anlass diesmal: Das Portal der WAZ Mediengruppe „Der Westen“ meldet, dass Reiseanbieter unter anderem in einem „blutig bebilderten Katalog“ für eine Eisbären-Safari in Kanada warben. „Es sind Angebote wie dieses“, schreibt „Der Westen“, „die Tierschützer in Deutschland gegen die gerade zu Ende gegangene Messe „Jagd & Hund“ in den Dortmunder Westfalenhallen aufgebracht haben. Mehrere Anbieter hatten unter anderem die Jagd auf Eisbären und andere bedrohte Tierarten beworben.“
Kanada gibt jährlich 700 Eisbären zum Abschuss frei, rechtlich sind die Anbieter der Bären-Killer-Aktion daher leider nicht zu belangen. Zwar ist der Handel mit Eisbär-Fellen verboten, die Just-for-fun-Jäger dürfen ihr Opfer jedoch als „persönlichen Gegenstand“ mit nach Hause nehmen. Wer 31.500 Kanadische Dollars auf den Tisch legt, dem wird der Abschuss eines Polarbären garantiert.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Messe durch ähnliche Angebote negativ auffällt. Und es wäre mit viel Glück nicht das erste Mal, dass öffentliche Empörung das Aus für eine Messe bedeutet: „Die ‘Internationale Waffenbörse’ wurde eingestellt, nachdem fragwürdige Militaria und kriegsverherrlichende Gegenstände im Angebot aufgetaucht waren.“ Okay, vielleicht kann man der „Hund und Jagd“ wegen gewaltverherrlichender Inhalte ja irgendwann auch das Wasser abgraben. Aber zurück zu meiner eingangs gestellten Frage: Warum bereitet es irgendjemandem Freude, ein so prächtiges Tier wie den Eisbären nur mal so zum Spaß abzuknallen? Die Antwort kann wahrscheinlich nur lauten: Aus Sadismus.
Protestaktion gegen die Eisbärenjagd in Kanada: Hier klicken!
Pro-Wildlife Protestaktion: Keine Jagd auf Eisbären: Hier klicken!

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