Rote Mojosauce nach Art Villa Heyde

Rote Mojosauce nach Art Villa Heyde
Mojosauce rot & grün Rote Mojosauce nach Art Villa Heyde
  • Zwei rote Paprikaschoten etwa fünf bis zehn Minuten kochen.
  • Eine frische Chilischoten entkernen hinzugeben und fünf Minuten mitkochen. Alternativ kann man auch Chilipulver oder getrocknete Chilis verwenden.
Zusammen mit
  • zwei Knoblauchzehen,
  • einem gestrichenen Teelöffel Kreuzkümmel,
  • etwas Salz, Pfeffer und
  • einem gestrichenen Teelöffel Paprikapulver, süß, sowie
  • etwa 50 bis 100 Milliliter Olivenöl
pürieren. Abkühlen lassen. Genießen!

Can I Kick It?

Can I Kick It?

„People’s Instinctive Travels and the Paths of Rhythm“, veröffentlicht im April 1990, gehört nach Auffassung vieler Kritiker zu den besten Hip Hop Alben, die je produziert worden sind. Und das zurecht! Die Rappertruppe „A Tribe Called Quest (ATCQ)“ zeigte bereits in ihrem Debütwerk jene typisch unaufgeregte Art zu rappen, die sie nicht zuletzt dem Frontman Q-Tip verdankt.
HipHop küsst Jazz: so in etwa könnte das Motto des Albums lauten, das die erfolgreiche Fortsetzung einer gerade erst begonnen musikalischen Liaison war. Die vier Tribes hatten bemerkt, dass so mancher Jazzer auch den HipHop inzwischen als Ausdruck schwarzer Kultur anerkannte. Lange galt das nur für den Funk oder Soul. Die Tribes betrachteten den Jazz daher als einen natürlichen Verbündeten – und zwar sowohl politisch als auch musikalisch. „Da sind viele Gemeinsamkeiten zwischen Jazz und HipHop“, sagte Q-Tip in einem Gespräch mit dem Buchautor Shawn Taylor: „Wie Rap, so erlangte auch der Jazz nie die Reputation, die ihm eigentlich zustand. Und als er sie dann doch erhielt, begann gleichzeitig seine Ausbeutung.“
Bevor „Peoples Instinktive Travels“ im Frühjahr 1990 erschien, hatte ATCQ-Mitglied Q-Tip bereits erste Lorbeeren mit erfolgreichen Aufnahmen bei den Jungle Brothers und De La Soul gesammelt. Kein Wunder also, dass sich ATCQ auch in ihren Texten an den Vorbildern der “No School” wie De La Soul orientieren: Künstler, die den Rap und Hip-Hop aus der Schmuddelecke des mit Obszönitäten gespickten Gangsta-Raps holten. Oder wie der Rezensent Jason Elias schrieb: Der Song „Bonita Applebum“ etwa beweise, das man keine Geräusche von Pistolenkugeln oder Erniedrigungen brauche, um einen großartigen Rapsong zu machen. Wie wahr!
Doch es gab auch andere Stimmen: Der US-amerikanische Kritiker Chuck Eddy schmähte „People’s Instinctive Travels“ als „Pseudo-Jazz“ und als das am wenigstens tanzbare HipHop-Album, das er je gehört habe. Geschenkt: Trotz dieses Verdikts schafften es einige Auskoppelungen, wie die Ohrwürmer „Bonita Applebum“ oder „Can I Kick it“, bis ganz nach oben in die US-amerikanischen Charts – und in die Diskotheken. Und auch auf der Liste der 100 besten HipHop Alben, die das Magazin The Source im Jahr 1998 veröffentlichte, konnten sich A Tribe Called Quest mit „Peoples Instinctive Travels“ und zwei weiteren Veröffentlichungen platzieren.
Und das zu Recht! Der Sound von „A Tribe Called Quest“ (ATCQ) ist immer wieder ein musikalisches Aha-Erlebnis: Unprätentiös cool und gleichzeitig unglaublich groovend. Die Tribes erzeugen in ihren Sounds eine fast psychedelische Atmosphäre und gleichzeitig ein jazziges, fast swingendes Klangspektrum.
Can I kick it? to all the people who can quest like a tribe does? Yes you can. Vielleicht hat sich ja sogar ein US-Präsident von „A Tribe Called Quest“ inspirieren lassen!?

 

José Ramón Morán – ein Mystiker auf dem Pilgerweg von Licht und Klang

Singe, brenne, lebe!

Es ist der 21. September 2012 in der alt-katholischen Kirche St. Maria Angelica in Hannover: Kerzen werden entzündet und spenden dem halbdunklen Kirchenraum von überall her ihr funkelndes Licht. Vorn, neben dem Altar, stimmt einer mit lauter und klarer Stimme den Lichthymnus an und zieht die Anwesenden sofort in seinen Bann. „Du Licht vom Lichte, in Liebe leuchtest du, Jesus Christus.“ Kerzenlicht Der Mann vorn neben dem Altar heißt José Ramón Morán, von den meisten einfach José genannt, und er feiert hier aus Anlass der Langen Nacht der Kirchen mit den Alt-Katholiken und ihren Gästen das Lucernarium, die Lichtfeier. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich José mit alt-kirchlicher Musik und Liturgie, und so hat er auch den Lichthymnus vor Jahren in einem französischen Kloster wieder entdeckt, wo er von dem Dominikaner-Mönch André Gouze neu vertont worden ist. Die Lichtfeier gehört zu den ältesten Abendgebetsformen überhaupt. Sie wurde in frühkirchlicher Zeit täglich beim Untergehen der Sonne gefeiert. Mehr lesen

Der schnelle Euro im Internet mit Border Collies

Neuer Eintrag auf meinem Hundeblog

Border Collie - Portrait Border Collies sind Arbeitshunde, seit über 200 Jahren spezialisiert auf das Hüten von Schafen. Border Collies sind daher nichts für Anfänger unter den Hundehaltern. Wer sich so einen Vierbeiner anschaffen will, braucht viel Fachwissen und eine Aufgabe für ihn. Gerät ein Border Collie in die falschen Hände, wird er zum Problem: für sich, für seinen Besitzer und für seine Umgebung. Und trotzdem gibt es immer wieder verantwortungslose Züchter, die mit diesen Hunden den schnellen Euro im Internet machen wollen. Weiterlesen auf meinem Hundeblog (www.hund-umhannover.de) Klick hier!

Vorbei! Ende! Aus! Finito! Ist der Winter gelaufen?

Weidenkätzchen Schneeglöckchen Die meisten erinnern sich wahrscheinlich noch gut an den Februar im letzten Jahr. Die Temperaturen lagen wochenlang deutlich unter null. Zwischendurch hielt das Wetter gegen Ende des Monats einige wärmere Tage parat, aber nur, um es danach bis Ende März noch einmal so richtig eiskalt zu werden zu lassen. Ganz anders indes die gegenwärtige Lage. Nach einer kleinen Schneeepisode kurz nach Jahresbeginn hält sich das Thermometer schon seit gut drei Wochen zwischen fünf und zehn Grad plus – und auch nachts sinkt es selten unter den Gefrierpunkt. Sofern wir den Bauernregeln glauben schenken dürfen, wird das auch so bleiben. Die meteorologischen Prognosen kommen obendrein zum gleichen Ergebnis. Am 18. dieses Monats vermeldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) das Ende des Winters. In ihrer Ausgabe vom 19. Februar zitiert die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) den Meteorologen Gerhard Lux: „Da wird nicht mehr viel nachkommen“, lautet seine Prognose. Nun sind die Vorhersagen der akademischen Wetterfrösche zumindest hinsichtlich längerer Perioden ähnlich verlässlich wie die der sogenannten Wirtschaftsweisen über die ökonomische Entwicklung der kommenden Jahre: die Chance, dass das genaue Gegenteil der Prognose eintritt, liegt wahrscheinlich bei etwa fifty/fifty. Die HAZ erinnert etwa daran, dass ein privater Wetterdienst im vergangenen Jahre einen Blick nach vorn wagte, „der es fast überall auf die Seite eins der Zeitungen schaffte. Weil man sich so schön gruseln konnte. Der Winter, sagten die Meteorologen im Herbst voraus, werde bitterkalt werden. Der Grund: Es werde sich ein Hochdruckgebiet an das nächste reihen, der Wind komme vor allem aus Osten und werde einen Schwall kalter Luft nach dem anderen nach Deutschland führen“. Wir wissen, es war genau anders herum: ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen brachte warme Luft ins Land, und leider auch viel Regen. Wochenlang herrschte Pieselwetter, etwa so wie gestern und heute. Und nach der letzten Bauernregel wird das jetzt 40 Tage lang so weitergehen: „Felix und Petrus (22. Februar) zeigen an, was wir vierzig Tag für Wetter ha’n.“ Alle und alles sind indes schon auf Frühling eingestellt. Die deutschen Städte und Kommunen verscherbeln ihr Streusalz, womit sie sich nach dem kalten Winter im letzten Jahr reichlich eingedeckt haben, nach Amerika, denn dort versinkt derzeit alles im Schnee. Und auch die Natur zeigt sich optimistisch: Die Schneeglöckchen strecken ihre Köpfe aus der Erde und die Weiden lassen ihre flauschigen Kätzchen blühen. Wir haben also allen Grund zum Optimismus: Das war es mit dem Winter. Sorry, liebe Frühlings- und Sommermuffel: das ist diesmal dumm gelaufen. Zum Trost: Auch unsere Freude ist getrübt! Wem behagen schon 40 Tage Regenwetter?